Erlanger Seifenoper – ein Volk unter Generalverdacht?

Irgendwie war mir klar, dass das nicht alles gewesen sein konnte. Vor wenigen Wochen haben sich die Gruppierungen wie bspw. die Grüne Liste (GL) im Erlanger Stadtrat oder die Initiative Linke und kritische Studenten (LUKS) für einen ganz tollen Kompromiss feiern lassen: Die Stadt Erlangen bittet die hiesige Friedrich-Alexander-Universität, Verlinkungen auf deren Webseite zu solchen von Studentenverbindungen zu überprüfen und ggf. abzustellen. Die Universitätsleitung hatte aber ihr Statement schon Monate zuvor abgegeben und war schon da nicht willens, den Forderung nach Abschaltung dieser Verweise nachzukommen, sähe sie  schließlich darin (grob gesagt) einen Akt der Willkür. Sehr verwunderlich ist es daher also, wenn nun just LUKS sich darüber brüskiert, dass das Uni-Rektorat ihrem Standpunkt treu bleibt.

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Nichgeburtstag – Eine leider gängige Vorstellung vom Verbindungswesen

Den meisten unserer Landsleute sind Studentenverbindungen recht egal. Man nimmt sie zur Kenntnis und lässt sie ziehen. Diejenigen, die sich aber zum Verbindungswesen doch eine Meinung bilden, tun dies nicht selten aufgrund von Halbwissen und Vorurteilen, welches man an verschiedenen Ecken aufgesammelt hat. Oftmals kommt dann so etwas heraus wie bei dem Blog Nichgeburtstag, der von zwei Kölner Journalistik-Studentinnen betrieben wird.

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Offener Brief von „LukS“ an die FAU Erlangen-Nürnberg

Eine Gruppe, die sich Linke und kritische StudentInnen (LukS) nennt, fordert in einem offenen Brief den Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske) auf, auf Distanz zu den örtlichen Studentenverbindungen zu gehen. Bereits in der Einleitung der der Webseite „Offener Brief an die FAU Erlangen Nürnberg zu studentischen Verbindungen“ werden allerhand Problemstellungen hinsichtlich des Verbindungswesens angekündigt, die für eine solche Distanzierung sprechen würden.

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Die Rechtslastigkeit von Studentenverbindungen

Den folgenden Artikel habe ich für die Ausgabe 3/2010 der Studierendenzeitung der FernUniversität Hagen, das ‚Sprachrohr‘ verfasst, welches vom hiesigen AStA herausgegeben wird. Das Sprachrohr ist auch über die Webseite des Hagener AStA abrufbar: http://www.fernstudis.de/sprachrohr_2010-03.

Eine der größten Mythen, die das Verbindungswesen umringt, ist deren angeblich starke politische Rechtslastigkeit. Glaubt man den Aussagen der gängigen sog. „Burschi-Reader“, die verschiedene AStAs in Deutschland herausgeben, so wäre das Verbindungswesen eine Kaderschmiede für rechtsextreme Vereinigungen oder Parteien, wie bspw. die NPD. Aber auch wenn manche dieser Burschi-Reader der Auffassung sind, dies könne nicht auf alle Studentenverbindungen übertragen werden, so scheren sie am Ende doch alle über einen Kamm, wenn sie ein  allgemeines Verbot solcher Bünde fordern.

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