Die Rechtslastigkeit von Studentenverbindungen

Den folgenden Artikel habe ich für die Ausgabe 3/2010 der Studierendenzeitung der FernUniversität Hagen, das ‚Sprachrohr‘ verfasst, welches vom hiesigen AStA herausgegeben wird. Das Sprachrohr ist auch über die Webseite des Hagener AStA abrufbar: http://www.fernstudis.de/sprachrohr_2010-03.

Eine der größten Mythen, die das Verbindungswesen umringt, ist deren angeblich starke politische Rechtslastigkeit. Glaubt man den Aussagen der gängigen sog. „Burschi-Reader“, die verschiedene AStAs in Deutschland herausgeben, so wäre das Verbindungswesen eine Kaderschmiede für rechtsextreme Vereinigungen oder Parteien, wie bspw. die NPD. Aber auch wenn manche dieser Burschi-Reader der Auffassung sind, dies könne nicht auf alle Studentenverbindungen übertragen werden, so scheren sie am Ende doch alle über einen Kamm, wenn sie ein  allgemeines Verbot solcher Bünde fordern.

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Ehre, Freiheit und Vaterland – Das revolutionäre Motto in die Gegenwart transferiert

Ehre, Freiheit, Vaterland – das waren die hohen Ziele, die sich die Urburschenschaft 1815 auf die Fahnen geschrieben hatte. Es waren die Forderungen, die die damalige Studentenschaft für ihre deutsche Heimat hatte. Bis zu 50% der damaligen Studierenden, so wird geschätzt, haben sich freiwillig zum Kriegsdienst für die Befreiungskriege gegen die Armeen Napoleons gemeldet, um vor allem für diese Werte einzustehen.

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Kommentar zum Beschluss des Burschentags 2010

Der Burschentag ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei denen Studentenverbindungen auch durchaus politisch auftreten. Tagespolitische Sachthemen werden aber auch hier eher selten diskutiert. Es geht um den ‚historischen Auftrag‘ der Urburschenschaft, die 1815 bereits im Zuge der napoleonischen Besetzung des Landes die Freiheit und die Ehre des Einzelnen in einem gemeinsamen Vaterland forderten.

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