Von wirren Bochumer Gedankengängen

Kaum beginnt ein neues Studiensemester, so habe ich das Gefühl, kommen auch schon die Verbindungsgegner wie die Eichhörnchen nach dem Winterschlaf auf die Möchte-Gern-Politische-Bühne um mit undifferenzierten, unreflektierten und unwahren Hetzkampagnen gegen das Farbenstudententum zu wettern. Heute: Die Gruppe Protestplenum Bochum (im Folgenden ‚das Plenum‘), eine links-politische Gruppe aus Bochum, deren Ziele ich ehrlich gesagt noch nicht so wirklich verstanden habe. In einem Erstis-Info für das angehende Wintersemester widmet sich die Organisation auf drei Seiten dem ach-so-bösen Verbindungswesen.

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Stellungnahme der B! Germania zum Kölner Couleurfrühstück

In bester Erinnerung dürfte so mancher noch das Couleurfrühstück haben, welches die Kölner Burschenschaft Germania am 20. April 2011 veranstaltet hat. Bei politisch vor allem links-orientierten Hochschulgruppen war die Empörung groß, dass ausgerechnet eine Burschenschaft und ausgerechnet an diesem Datum zu einer Veranstaltung einläd. Das Bild der Rechtslastigkeit konnte auf diese Weise wunderbar konstruiert werden.

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Verwirrung um den Sinn und Zweck des Protests in Coburg

Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat der Coburger Convent (CC) gestern gegen die Politisierung des Pfingstkongresses protestiert und sich klar von extremistischen Auswüchen jeglicher Couleur distanziert. Der CC forderte die extremistischen Kräfte von links und rechts auf,  dem kommenden Pfingstkongress fernzubleiben. Ein Antwort dazu kam postwendend.

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Da weiß jemand mehr über mich als ich selbst

Heute Morgen war ich richtig überrascht: Dieser Blog – und insbesondere die Berichte über den vergangenen Bismarck-Kommerses – sind wohl auch bei Frauke Meier, einer Autorin bei Indymedia aufgeschlagen. In  Ihrem Artikel [Bielefeld] Nachwehen des Bismarck-Kommers (Plagiat? :-)) äußert sie sich über den Burschireader und mich als Person. Interessant dabei ist, dass sie hier offenbar mehr über meine Person weiß, als dass es meine Vita hergibt.

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Offener Brief von „LukS“ an die FAU Erlangen-Nürnberg

Eine Gruppe, die sich Linke und kritische StudentInnen (LukS) nennt, fordert in einem offenen Brief den Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske) auf, auf Distanz zu den örtlichen Studentenverbindungen zu gehen. Bereits in der Einleitung der der Webseite „Offener Brief an die FAU Erlangen Nürnberg zu studentischen Verbindungen“ werden allerhand Problemstellungen hinsichtlich des Verbindungswesens angekündigt, die für eine solche Distanzierung sprechen würden.

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UFOs an der Uni Köln: Wie von einem anderen Stern

An der Uni Köln scheinen sich ja so manche obskure Gestalten herumzutreiben, die ich recht krudes Bild des Verbindungswesens verbreiten. Neulich hatte ich ja schon die Zielsetzungen von Campus.Grün unter die Lupe genommen. Während man dort allerdings zumindest die dümmlichsten der herrschenden Klischee-Vorstellungen über das Verbindungswesen beiseite gelassen hat, scheint bei den UFOs die Zeit irgendwo vor 40 Jahren stehen geblieben zu sein. Nicht einmal die antiquiertesten Vorurteile hat man dort einer Prüfung unterzogen.

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Das Studierendenparlament der TU Darmstadt und seine Resolution zur Auflösung des Verbindungswesens

Der Akademikertag 2010 im Rhein-Main-Gebiet ist zwar schon seit über einem Monat vorüber, doch zieht er immernoch Kreise. So nahm sich vergangene Woche das Studierendenparlament der TU Darmstadt dieser Veranstaltung an und hat eine Resolution zur Auflösung des Verbindungswesens verabschiedet.

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Ein Beitrag der Juso-Hochschulgruppe Kassel & Witzenhausen über nette Jungs und Böhse Onkelz

Zugegeben, ich gehöre zu den Menschen, die zunächst das Fazit eines Artikels oder das Ende eines Buches lesen, bevor sie sich der ganzen Geschichtze widmen. Ich war so schon geneigt, dem Artikel Nette Jungs oder Böhse Onkelz? aus dem Jahr 2006 (Zugriff am 10.11.2010 – alle unten aufgeführten Zitate beziehen sich auf diesem Zugriff) auf dem Seiten der der Juso-Hochschulgruppe an der Uni Kassel meine Sympathie auszusprechen. Aber eigentlich hätte ich es besser wissen müssen…

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Resümee zu den Akademikertagen 2010 in Frankfurt und Darmstadt

Bereits im Vorfeld waren die Akademikertage in die Kritik linker bis linksextremisterischer Parteien und Organisationen geraten, nachdem auch vermeindlich rechtsextremistische Studentenverbindungen eingeladen worden waren. Die Argumentation der Verbindungsgegner lautete dahingehend, dass öffentliche Räume keinen rechtsextremistischen Vereinigungen zur Verfügung gestellt werden und solche auch nicht zu einem Empfang in den Frankfurter Römer geladen werden dürften.

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Die Rechtslastigkeit von Studentenverbindungen

Den folgenden Artikel habe ich für die Ausgabe 3/2010 der Studierendenzeitung der FernUniversität Hagen, das ‚Sprachrohr‘ verfasst, welches vom hiesigen AStA herausgegeben wird. Das Sprachrohr ist auch über die Webseite des Hagener AStA abrufbar: http://www.fernstudis.de/sprachrohr_2010-03.

Eine der größten Mythen, die das Verbindungswesen umringt, ist deren angeblich starke politische Rechtslastigkeit. Glaubt man den Aussagen der gängigen sog. „Burschi-Reader“, die verschiedene AStAs in Deutschland herausgeben, so wäre das Verbindungswesen eine Kaderschmiede für rechtsextreme Vereinigungen oder Parteien, wie bspw. die NPD. Aber auch wenn manche dieser Burschi-Reader der Auffassung sind, dies könne nicht auf alle Studentenverbindungen übertragen werden, so scheren sie am Ende doch alle über einen Kamm, wenn sie ein  allgemeines Verbot solcher Bünde fordern.

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