Erlanger Seifenoper – ein Volk unter Generalverdacht?

Irgendwie war mir klar, dass das nicht alles gewesen sein konnte. Vor wenigen Wochen haben sich die Gruppierungen wie bspw. die Grüne Liste (GL) im Erlanger Stadtrat oder die Initiative Linke und kritische Studenten (LUKS) für einen ganz tollen Kompromiss feiern lassen: Die Stadt Erlangen bittet die hiesige Friedrich-Alexander-Universität, Verlinkungen auf deren Webseite zu solchen von Studentenverbindungen zu überprüfen und ggf. abzustellen. Die Universitätsleitung hatte aber ihr Statement schon Monate zuvor abgegeben und war schon da nicht willens, den Forderung nach Abschaltung dieser Verweise nachzukommen, sähe sie  schließlich darin (grob gesagt) einen Akt der Willkür. Sehr verwunderlich ist es daher also, wenn nun just LUKS sich darüber brüskiert, dass das Uni-Rektorat ihrem Standpunkt treu bleibt.

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Die Erlanger Seifenoper geht weiter

Zwischenzeitlich weiß man wirklich nicht mehr, ob man über die Vorgängen um einen Link auf den Seiten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (FAU) lachen oder weinen soll. Was hier die Organisation LUKS allerdings losgetreten und was sie daraus gemacht hat, müsste aber in der Zwischenzeit selbst ihnen peinlich sein. Vielleicht ist man auch nur froh darüber, dass man öffentliche Aufmerksamkeit hat erhaschen können, auch wenn der Hintergrund so schlecht ist, wie die die Story billigste Dailysoap im deutschen Fernsehen.

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FAU Erlangen-Nürnberg: Ein kleiner Brief mit großen Nachwirkungen

Im Grunde genommen ist die Sache ja schon ausgelutscht: Die Webseite einer Universität verlinkt auf die örtlichen Studentenverbindungen. Eine linke studentische Vereinigung fordert deren Löschung, welche das Rektorat der Universität ablehnt. Danach gibt es noch ein wenig Gemecker, insbesondere auf Seiten der Unterlegenen. Hauptsache ist aber unterm Strich, dass man sich kurzzeitig öffentlich über die eigenen Reihen hinweg profilieren konnte. So passiert es wohl mehrfach im Jahr an verschiedenen deutschen Universitäten – soweit ist das nichts Besonderes.

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Unerwartete Erkenntnisse: Verbindungen haben nichts mit Universitäten zu tun

Im Januar hat eine Erlanger Initiative von studierenden Linken, die sich selbst LUKS nennt, das Uni-Rektorat der  Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) dahingehend aufgefordert, die Verlinkungen zu Studentenverbindungen auf der Webseite der Universität im Bereich Von Studierende für Studierende zu löschen. Einige Wochen später meldete sich die Stadtratsfraktion Grüne Liste (GL) in einem offenen Brief an die FAU zu Wort und forderte die Entfernung des Links zu einer bestimmten in Erlangen ansässigen Burschenschaft. Seit gestern nun steht ein Antrag an den Stadtrat auf deren Internetseiten, in dem der Erlanger Oberbürgermeister Siegfried Balleis das Unirektorat im Namen des Stadtrats bitten soll, eben diesen Link von der Webseite zu entfernen.

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LukS Erlangen – Die Universitätsleitung antwortet doch

Sehr zu meinem Erstaunen durfte ich heute lesen, dass Herr Professor Grüske, seines Zeichen Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), doch auf den offenen Brief geantwortet hat, den die Initiative Linke und kritische StudentInnen (LukS) Anfang dieses Jahres an ihn gerichtet hat (siehe Offener Brief von “LukS” an die FAU Erlangen-Nürnberg). Die Reaktion der Universitätsleitung war allerdings nicht diejenige, die sich die LukS-Initiative erhofft hatte.

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Offener Brief von „LukS“ an die FAU Erlangen-Nürnberg

Eine Gruppe, die sich Linke und kritische StudentInnen (LukS) nennt, fordert in einem offenen Brief den Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske) auf, auf Distanz zu den örtlichen Studentenverbindungen zu gehen. Bereits in der Einleitung der der Webseite „Offener Brief an die FAU Erlangen Nürnberg zu studentischen Verbindungen“ werden allerhand Problemstellungen hinsichtlich des Verbindungswesens angekündigt, die für eine solche Distanzierung sprechen würden.

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