Die Hannover Nordstadt: Verbindungen als der unabdingbare Quell rechtsextremer Straftaten

Wieder einmal muss der Eisenacher Burschentag des vergangenen Jahres für eine politische Hetzkampagne herhalten. Im Stadtbezirk Nord Hannovers stellt nun die SPD-Fraktion eine Anfrage an die örtliche Bürgermeisterin hinsichtlich des hiesigen Verbindungswesens. In dem entsprechenden Schriftstück, welches aus meiner Sicht thematisch und auch sprachlich wirklich unbeholfen wirkt, führen die Damen und Herren Sozialdemokraten in das Thema ein:

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Von Papiertigern und Scherben: Die DB regt sich!

Wenn wir Indymedia nur nicht hätten, dann wüssten wir heute vielleicht gar nicht, dass sich im Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB) derzeit eine Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) formt. Diese ist offenbar eine Reaktion auf den medial desaströs verlaufenen Eisenacher Burschentag vom Frühjahr diesen Jahres. Indymedia belächelt das Vorhaben als „PapiertigerInitiative“ – wenn die Damen und Herren meinen…!

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Was uns die „Dönermorde“ nun also auch über das Verbindungswesen sagen…

Die Dönermorde, bzw. deren Begleitumstände, müssen ja derzeit für einigen politischen Aktionismus herhalten. Diese zu bewerten ist prinzipiell nicht Aufgabe und Zweck dieses Blogs. Jedoch, und genau das ist wiederrum Gegenstand dieser Webseite, wird die Diskussion seit einigen Tagen auch als Argument für die Kritik am Verbindungswesen herangezogen. Hier kommen schon sehr seltsame Argumentationslinien zustande. So versucht man bspw. auf der Seite http://coburgerconvent.blogsport.de einen Zusammenhang zwischen der ruhenden Mitgliedschaft des Coburger Convents (CC) im Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA) mit den Dönermorden herzustellen.

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Mal wieder falsch verbunden – Hawaii-Hemden statt Burschenband?

Eigentlich war es ja klar, dass die Diskussion um die Aufnahmebedingungen der Deutschen Burschenschaft als Grundlage für neue Veranstaltungsrunden dienen würde. Zu einer sehr ungewöhnlichen Zeit im Jahr läd man – also eine Gruppe aus den zwei Münster AStAs, linker politischer Hochsculgruppen sowie antifaschistische Gruppierungen – an der Uni Münster zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Falsch verbunden – Gegen Burschenschaften und Männerbünde“ ein.

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Ziviler Ungehorsam – von pauschalen Vorurteilen und pauschalen Rechtfertigungen

Dass einem das Wort gerne im Mund verdreht wird, das ist man als Korporierter ja irgendwie gewohnt. Dass sich aber nun die Kritiker selbst ihre Aussagen so zurechtlegen, wie sie es gerade brauchen, ist zwar auch nicht neu, aber zumindest ungewöhnlich – insbesondere dann, wenn es sich dabei um Bundestagsabgeordnete handelt.

Nicole Gohlke, ihres Zeichens Mitglied der Bundestagsfraktion DIE LINKE und Mitverfasserin einer kleinen Anfrage mit dem Titel „Rassismus und rechtsextreme Tendenzen in der Deutschen Burschenschaft„, kommentiert die Antwort der Bundesregierung eben darauf – und verzettelt sich dabei.

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Die DB und seine BG – wie deutscher Journalismus eine wichtige Debatte in den Dreck zieht

In den vergangenen Wochen wurden immer wieder ‚brisante‘ Dokumente der Deutschen Burschenschaft (DB) auf den Seiten des Spiegels und bei Indymedia veröffentlicht. Nach Auffassung der „Burschi-Leaker“ gelten diese u.a. als Beweis für langwierige umfassende rechtsextremistische Umtriebe in den Reihen des Dachverbands. Darüber hinaus werden die Sorgen um schwindende Mitgliederzahlen publik, was die DB angeblich in starke Bedrängnis brächte. Wenn man den mehr und weniger professionellen Journalisten und selbst ernannten Verbindungsexperten Glauben schenken mag, dann wären die Zustände schon so weit gediehen, dass die DB – und eigentlich das gesamte Verbindungswesen – kurz vor der Selbstauflösung stünde.

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a.i.d.a. – In Serie gegen das Verbindungswesen

Am 16. Juli feiert die Burschenschaftliche Gemeinschaft (BG) ihr 50-jähriges Bestehen in München. Die BG gilt als das ‚Rechtsaußen‘ deutscher und österreichscher Studentenverbindungen. Die meisten ihrer Mitgliedsbünde gehören auch der Deutschen Burschenschaft (DB) an. Für die antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (a.i.d.a) ist das Anlass, nicht nur gegen die BG, sondern gegen das gesamte Verbindungswesen zu wettern. So widmet diese Organisation eine ganze Artikelserie der ‚Aufklärung‘ über die Verbindungsszene. Dabei feuert man allerdings gerne auch einmal am Thema vorbei.

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Nichgeburtstag – Eine leider gängige Vorstellung vom Verbindungswesen

Den meisten unserer Landsleute sind Studentenverbindungen recht egal. Man nimmt sie zur Kenntnis und lässt sie ziehen. Diejenigen, die sich aber zum Verbindungswesen doch eine Meinung bilden, tun dies nicht selten aufgrund von Halbwissen und Vorurteilen, welches man an verschiedenen Ecken aufgesammelt hat. Oftmals kommt dann so etwas heraus wie bei dem Blog Nichgeburtstag, der von zwei Kölner Journalistik-Studentinnen betrieben wird.

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Der Burschentag in Eisenach und die künftige Positionierung der DB

Der vergangene Burschentag der Deutschen Burschenschaft wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Der Artikel von SpiegelOnline, der die Diskussion um eine Art „Ariernachweis“ für DB-Bünde aufgeworfen hat, wurde zwischenzeitlich über 21.600 mal auf Facebook geteilt. Und immernoch wird er hier und da getwittert oder anderweitig verbreitet. Auch wenn die entsprechenden Anträge auf dem Burschentag zurück gezogen und weitaus liberalere Beschlüsse gefasst wurden, reisst die Diskussion hierüber nur langsam ab bzw. wird künstlich am Leben erhalten.

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Der Deutschen Burschenschaft den Spiegel vorgehalten

Gestern war einer der Tage, an dem sich von einem Moment zum anderen vieles Grundsätzliches ändert. SpiegelOnline hat gestern getitelt, dass Burschenschafter über „Ariernachweise“ streiten. Die Reaktionen auf diesen Artikel glichen förmlich einem Tsunami, der die Verbindungsszene überrollt hat. Vor allem stößt ein internes Gutachten der Deutschen Burschenschaft (DB) auf, nach welchem ein Bewerber für eine DB-Bund Kriterien erfüllen soll, die tatsächlich stark an die Regelungen Ariernachweise der Nationalsozialisten erinnern.

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