Erlanger Seifenoper – ein Volk unter Generalverdacht?

Irgendwie war mir klar, dass das nicht alles gewesen sein konnte. Vor wenigen Wochen haben sich die Gruppierungen wie bspw. die Grüne Liste (GL) im Erlanger Stadtrat oder die Initiative Linke und kritische Studenten (LUKS) für einen ganz tollen Kompromiss feiern lassen: Die Stadt Erlangen bittet die hiesige Friedrich-Alexander-Universität, Verlinkungen auf deren Webseite zu solchen von Studentenverbindungen zu überprüfen und ggf. abzustellen. Die Universitätsleitung hatte aber ihr Statement schon Monate zuvor abgegeben und war schon da nicht willens, den Forderung nach Abschaltung dieser Verweise nachzukommen, sähe sie  schließlich darin (grob gesagt) einen Akt der Willkür. Sehr verwunderlich ist es daher also, wenn nun just LUKS sich darüber brüskiert, dass das Uni-Rektorat ihrem Standpunkt treu bleibt.

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Nichgeburtstag – Eine leider gängige Vorstellung vom Verbindungswesen

Den meisten unserer Landsleute sind Studentenverbindungen recht egal. Man nimmt sie zur Kenntnis und lässt sie ziehen. Diejenigen, die sich aber zum Verbindungswesen doch eine Meinung bilden, tun dies nicht selten aufgrund von Halbwissen und Vorurteilen, welches man an verschiedenen Ecken aufgesammelt hat. Oftmals kommt dann so etwas heraus wie bei dem Blog Nichgeburtstag, der von zwei Kölner Journalistik-Studentinnen betrieben wird.

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Verwirrung um den Sinn und Zweck des Protests in Coburg

Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat der Coburger Convent (CC) gestern gegen die Politisierung des Pfingstkongresses protestiert und sich klar von extremistischen Auswüchen jeglicher Couleur distanziert. Der CC forderte die extremistischen Kräfte von links und rechts auf,  dem kommenden Pfingstkongress fernzubleiben. Ein Antwort dazu kam postwendend.

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Burschentag2011 – im Interesse der kapitalistischen Eisenacher

Wegen des eine Woche zuvor stattfindenen Pfingstkongresses in Coburg, ist der Burschentag in Eisenach hier beim Burschireader ein wenig in den Hintergrund gerückt. Aber das dürfte nichts machen – ich schätze, dass die die Protestteilnehmer in Coburg und Eisenach zu 90% ohnehin dieselben sind. Auf dem Blog gegenburschentage.blogsport.de versucht man gegen den Burschentag aufzustacheln.

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Winfried Kretschmann: ein grüner Wahlgewinner mit Überraschungen

Zugegeben habe ich den vergangenen Landtagswahlkampf im Baden-Württemberg nur am Rande mitverfolgt. Es sei mir verziehen, schließlich lebe ich in Franken. Ohnehin war dieser durch Stuttgart21 und Japan eher thematisch als personell geprägt. Das Endergebnis kam nicht unerwartet, aber überrascht hat es viele trotzdem. Die Vita des grünen Wahlgewinners Winfried Kretschmann habe ich mir erst nach der Wahl angesehen und war erstaunt: Der Mann war Farbenstudent. Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung Carolingia zu Hohenheim.

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Da weiß jemand mehr über mich als ich selbst

Heute Morgen war ich richtig überrascht: Dieser Blog – und insbesondere die Berichte über den vergangenen Bismarck-Kommerses – sind wohl auch bei Frauke Meier, einer Autorin bei Indymedia aufgeschlagen. In  Ihrem Artikel [Bielefeld] Nachwehen des Bismarck-Kommers (Plagiat? :-)) äußert sie sich über den Burschireader und mich als Person. Interessant dabei ist, dass sie hier offenbar mehr über meine Person weiß, als dass es meine Vita hergibt.

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Ein Beitrag der Juso-Hochschulgruppe Kassel & Witzenhausen über nette Jungs und Böhse Onkelz

Zugegeben, ich gehöre zu den Menschen, die zunächst das Fazit eines Artikels oder das Ende eines Buches lesen, bevor sie sich der ganzen Geschichtze widmen. Ich war so schon geneigt, dem Artikel Nette Jungs oder Böhse Onkelz? aus dem Jahr 2006 (Zugriff am 10.11.2010 – alle unten aufgeführten Zitate beziehen sich auf diesem Zugriff) auf dem Seiten der der Juso-Hochschulgruppe an der Uni Kassel meine Sympathie auszusprechen. Aber eigentlich hätte ich es besser wissen müssen…

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Die Rechtslastigkeit von Studentenverbindungen

Den folgenden Artikel habe ich für die Ausgabe 3/2010 der Studierendenzeitung der FernUniversität Hagen, das ‚Sprachrohr‘ verfasst, welches vom hiesigen AStA herausgegeben wird. Das Sprachrohr ist auch über die Webseite des Hagener AStA abrufbar: http://www.fernstudis.de/sprachrohr_2010-03.

Eine der größten Mythen, die das Verbindungswesen umringt, ist deren angeblich starke politische Rechtslastigkeit. Glaubt man den Aussagen der gängigen sog. „Burschi-Reader“, die verschiedene AStAs in Deutschland herausgeben, so wäre das Verbindungswesen eine Kaderschmiede für rechtsextreme Vereinigungen oder Parteien, wie bspw. die NPD. Aber auch wenn manche dieser Burschi-Reader der Auffassung sind, dies könne nicht auf alle Studentenverbindungen übertragen werden, so scheren sie am Ende doch alle über einen Kamm, wenn sie ein  allgemeines Verbot solcher Bünde fordern.

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