Von Papiertigern und Scherben: Die DB regt sich!

Wenn wir Indymedia nur nicht hätten, dann wüssten wir heute vielleicht gar nicht, dass sich im Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB) derzeit eine Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) formt. Diese ist offenbar eine Reaktion auf den medial desaströs verlaufenen Eisenacher Burschentag vom Frühjahr diesen Jahres. Indymedia belächelt das Vorhaben als „PapiertigerInitiative“ – wenn die Damen und Herren meinen…!

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Die DB und seine BG – wie deutscher Journalismus eine wichtige Debatte in den Dreck zieht

In den vergangenen Wochen wurden immer wieder ‚brisante‘ Dokumente der Deutschen Burschenschaft (DB) auf den Seiten des Spiegels und bei Indymedia veröffentlicht. Nach Auffassung der „Burschi-Leaker“ gelten diese u.a. als Beweis für langwierige umfassende rechtsextremistische Umtriebe in den Reihen des Dachverbands. Darüber hinaus werden die Sorgen um schwindende Mitgliederzahlen publik, was die DB angeblich in starke Bedrängnis brächte. Wenn man den mehr und weniger professionellen Journalisten und selbst ernannten Verbindungsexperten Glauben schenken mag, dann wären die Zustände schon so weit gediehen, dass die DB – und eigentlich das gesamte Verbindungswesen – kurz vor der Selbstauflösung stünde.

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Der Burschentag in Eisenach und die künftige Positionierung der DB

Der vergangene Burschentag der Deutschen Burschenschaft wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Der Artikel von SpiegelOnline, der die Diskussion um eine Art „Ariernachweis“ für DB-Bünde aufgeworfen hat, wurde zwischenzeitlich über 21.600 mal auf Facebook geteilt. Und immernoch wird er hier und da getwittert oder anderweitig verbreitet. Auch wenn die entsprechenden Anträge auf dem Burschentag zurück gezogen und weitaus liberalere Beschlüsse gefasst wurden, reisst die Diskussion hierüber nur langsam ab bzw. wird künstlich am Leben erhalten.

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(ruhrbarone.de) Der Korporierte Arnd Reinhardt im Interview: Ich war fassungslos und geschockt!

Der Farbenbruder Arnd Reinhardt erzählt im Interview mit www.ruhrbarone.de über seine Aktivitäten in zwei Studentenverbindundungen und seine Ansichten rund um den Eisenacher Burschentag 2011:

http://www.ruhrbarone.de/burschenschaften-ich-war-fassungslos-und-geschockt

Der Deutschen Burschenschaft den Spiegel vorgehalten

Gestern war einer der Tage, an dem sich von einem Moment zum anderen vieles Grundsätzliches ändert. SpiegelOnline hat gestern getitelt, dass Burschenschafter über „Ariernachweise“ streiten. Die Reaktionen auf diesen Artikel glichen förmlich einem Tsunami, der die Verbindungsszene überrollt hat. Vor allem stößt ein internes Gutachten der Deutschen Burschenschaft (DB) auf, nach welchem ein Bewerber für eine DB-Bund Kriterien erfüllen soll, die tatsächlich stark an die Regelungen Ariernachweise der Nationalsozialisten erinnern.

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Burschentagsproteste, Manipulationen und Betteleien

Der Pfingstkongress in Coburg ist vorbei, doch steht der Eisenacher Burschentag 2011 schon vor der Tür – und damit natürlich auch die Protestveranstaltungen der Damen und Herren Verbindungsgegner. In einer Pressemitteilung, welche wahrscheinlich nirgendwo – bis auf diesen Blog hier – veröffentlicht wird, beklagen die Organisatoren des Protests die offenbaren Schikanen durch den Staat und kritisieren „die Kriminalisierung des Protests gegen Studentenverbindungen“.

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Burschentag2011 – im Interesse der kapitalistischen Eisenacher

Wegen des eine Woche zuvor stattfindenen Pfingstkongresses in Coburg, ist der Burschentag in Eisenach hier beim Burschireader ein wenig in den Hintergrund gerückt. Aber das dürfte nichts machen – ich schätze, dass die die Protestteilnehmer in Coburg und Eisenach zu 90% ohnehin dieselben sind. Auf dem Blog gegenburschentage.blogsport.de versucht man gegen den Burschentag aufzustacheln.

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