Dresden lud zum Tanz… gleich mehrfach!

Akademikerbälle, organisiert durch Studentenverbindungen, haben den Hang, massive Proteste anzuziehen. Wien scheint im Januar – wenn man den Fotos glauben darf, die in den Medien kursieren – um die Hofburg herum einem kleinen Kriegsschauplatz zu gleichen. Das Aufgebot verbindungsfeindlicher Demonstranten ist jedes Jahr aufs Neue sehr groß… und immer hat man irgendwie das Gefühl, die Damen und Herren hätten nicht so recht verstanden, wogegen sie überhaupt demonstrieren. Vielleicht interessiert es sie aber auch nicht so wirklich.

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Von Papiertigern und Scherben: Die DB regt sich!

Wenn wir Indymedia nur nicht hätten, dann wüssten wir heute vielleicht gar nicht, dass sich im Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB) derzeit eine Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) formt. Diese ist offenbar eine Reaktion auf den medial desaströs verlaufenen Eisenacher Burschentag vom Frühjahr diesen Jahres. Indymedia belächelt das Vorhaben als „PapiertigerInitiative“ – wenn die Damen und Herren meinen…!

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Der AStA Braunschweig klärt auf… oder tut zumindest so

Zu Beginn von Sommer- und Wintersemester öffnen Studentenverbindungen oftmals ihre Häuser, um auf Erstsemester-Partys einerseits neue Mitglieder zu keilen, andererseits natürlich auch, um sich zu präsentieren. Diese Partys sind in aller Regel gut besucht, die Stimmung recht locker. Wer vielleicht einen unverbindlichen Einblick in das Farbenstudententum erhaschen will, ist mit einem Besuch gut beraten.

Ein wenig erschrocken habe ich mich allerdings vorhin, als ich auf den Seiten eines Braunschweiger AStAs lesen musste, dass auf einer solchen Party eine Frau geschlagen worden sei:

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Mal wieder falsch verbunden – Hawaii-Hemden statt Burschenband?

Eigentlich war es ja klar, dass die Diskussion um die Aufnahmebedingungen der Deutschen Burschenschaft als Grundlage für neue Veranstaltungsrunden dienen würde. Zu einer sehr ungewöhnlichen Zeit im Jahr läd man – also eine Gruppe aus den zwei Münster AStAs, linker politischer Hochsculgruppen sowie antifaschistische Gruppierungen – an der Uni Münster zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Falsch verbunden – Gegen Burschenschaften und Männerbünde“ ein.

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Die DB und seine BG – wie deutscher Journalismus eine wichtige Debatte in den Dreck zieht

In den vergangenen Wochen wurden immer wieder ‚brisante‘ Dokumente der Deutschen Burschenschaft (DB) auf den Seiten des Spiegels und bei Indymedia veröffentlicht. Nach Auffassung der „Burschi-Leaker“ gelten diese u.a. als Beweis für langwierige umfassende rechtsextremistische Umtriebe in den Reihen des Dachverbands. Darüber hinaus werden die Sorgen um schwindende Mitgliederzahlen publik, was die DB angeblich in starke Bedrängnis brächte. Wenn man den mehr und weniger professionellen Journalisten und selbst ernannten Verbindungsexperten Glauben schenken mag, dann wären die Zustände schon so weit gediehen, dass die DB – und eigentlich das gesamte Verbindungswesen – kurz vor der Selbstauflösung stünde.

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Der Burschentag in Eisenach und die künftige Positionierung der DB

Der vergangene Burschentag der Deutschen Burschenschaft wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Der Artikel von SpiegelOnline, der die Diskussion um eine Art „Ariernachweis“ für DB-Bünde aufgeworfen hat, wurde zwischenzeitlich über 21.600 mal auf Facebook geteilt. Und immernoch wird er hier und da getwittert oder anderweitig verbreitet. Auch wenn die entsprechenden Anträge auf dem Burschentag zurück gezogen und weitaus liberalere Beschlüsse gefasst wurden, reisst die Diskussion hierüber nur langsam ab bzw. wird künstlich am Leben erhalten.

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(ruhrbarone.de) Der Korporierte Arnd Reinhardt im Interview: Ich war fassungslos und geschockt!

Der Farbenbruder Arnd Reinhardt erzählt im Interview mit www.ruhrbarone.de über seine Aktivitäten in zwei Studentenverbindundungen und seine Ansichten rund um den Eisenacher Burschentag 2011:

http://www.ruhrbarone.de/burschenschaften-ich-war-fassungslos-und-geschockt

Der Deutschen Burschenschaft den Spiegel vorgehalten

Gestern war einer der Tage, an dem sich von einem Moment zum anderen vieles Grundsätzliches ändert. SpiegelOnline hat gestern getitelt, dass Burschenschafter über „Ariernachweise“ streiten. Die Reaktionen auf diesen Artikel glichen förmlich einem Tsunami, der die Verbindungsszene überrollt hat. Vor allem stößt ein internes Gutachten der Deutschen Burschenschaft (DB) auf, nach welchem ein Bewerber für eine DB-Bund Kriterien erfüllen soll, die tatsächlich stark an die Regelungen Ariernachweise der Nationalsozialisten erinnern.

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Burschentagsproteste, Manipulationen und Betteleien

Der Pfingstkongress in Coburg ist vorbei, doch steht der Eisenacher Burschentag 2011 schon vor der Tür – und damit natürlich auch die Protestveranstaltungen der Damen und Herren Verbindungsgegner. In einer Pressemitteilung, welche wahrscheinlich nirgendwo – bis auf diesen Blog hier – veröffentlicht wird, beklagen die Organisatoren des Protests die offenbaren Schikanen durch den Staat und kritisieren „die Kriminalisierung des Protests gegen Studentenverbindungen“.

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Pfingstkongress 2011 in Coburg ex! – Kleine Presseschau

In Coburg stellt man sich langsam wieder auf einen Normalzustand ein. Der diesjährige Pringstkongress – der 143. seiner Art! – ist vorbei. Hotelzimmer und Übernachtungsmöglichkeiten werden geräumt, Biertischgarnituren abgebaut und die Straßen aufgeräumt. Einige tausend Korporierte und rund 350 Kongressgegner verlassen die oberfränkische Stadt.

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