Dresden lud zum Tanz… gleich mehrfach!

Akademikerbälle, organisiert durch Studentenverbindungen, haben den Hang, massive Proteste anzuziehen. Wien scheint im Januar – wenn man den Fotos glauben darf, die in den Medien kursieren – um die Hofburg herum einem kleinen Kriegsschauplatz zu gleichen. Das Aufgebot verbindungsfeindlicher Demonstranten ist jedes Jahr aufs Neue sehr groß… und immer hat man irgendwie das Gefühl, die Damen und Herren hätten nicht so recht verstanden, wogegen sie überhaupt demonstrieren. Vielleicht interessiert es sie aber auch nicht so wirklich.

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Der Deutschen Burschenschaft den Spiegel vorgehalten

Gestern war einer der Tage, an dem sich von einem Moment zum anderen vieles Grundsätzliches ändert. SpiegelOnline hat gestern getitelt, dass Burschenschafter über „Ariernachweise“ streiten. Die Reaktionen auf diesen Artikel glichen förmlich einem Tsunami, der die Verbindungsszene überrollt hat. Vor allem stößt ein internes Gutachten der Deutschen Burschenschaft (DB) auf, nach welchem ein Bewerber für eine DB-Bund Kriterien erfüllen soll, die tatsächlich stark an die Regelungen Ariernachweise der Nationalsozialisten erinnern.

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Der Pfingskongress des CC als touristisches Ausflugsziel

Als ich auf der Anti-CC-Seite dieser Tage lesen durfte, dass es einen neuen Aufruf für den anstehenden Coburger Pfingstkongress geben würde (siehe hier), war ich eigentlich davon überzeugt, dass man im Grunde nur das Datum updaten würde. Ich wurde aber gestern Abend überrascht, dass man sich wirklich etwas Neues hat einfallen lassen. Inhaltlich und faktisch besser macht es das aber leider auch nicht.

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Die GHG Köln möchte ein Burschi-Frühstück verhindern.

Schon während des Wahlkampfs zur aktuellen Studierendenvertretung fiel mir die Grüne Hochschulgruppe Köln (GHG) dahingehend auf, als dass diese einen Burschireader ankündigte – basierend auf den klischeehaften Vorurteilen, die leider viel zu weit verbreitet sind. Die Ankündigung ist zwischenzeitlich von der Webseite der GHG verschwunden, doch einen besseren hat man sich offenbar nicht belehren lassen.

Am Mittwoch, den 20.04.2011 möchte die Burschenschaft Gemania scheinbar ein Frühstück in der Kölner Universität veranstalten. Selbiges möchte die GHG allerdings verhindern. Warum, das scheint fraglich.

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Das Lebensbundprinzip – Grundlage des Farbenstudententums

Das Lebensbundprinzip eint in aller Regel das ansonsten sehr vielfältige Verbindungswesen. Es ist üblich, der Verbindung, deren Band man überstreift, bis in den Tod treu zu bleiben. Was wie aus den Statuten einer okkulten Sekte klingt, ist eine der gemeinsamen Grundlagen des Farbenstudententums.

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Offener Brief von „LukS“ an die FAU Erlangen-Nürnberg

Eine Gruppe, die sich Linke und kritische StudentInnen (LukS) nennt, fordert in einem offenen Brief den Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske) auf, auf Distanz zu den örtlichen Studentenverbindungen zu gehen. Bereits in der Einleitung der der Webseite „Offener Brief an die FAU Erlangen Nürnberg zu studentischen Verbindungen“ werden allerhand Problemstellungen hinsichtlich des Verbindungswesens angekündigt, die für eine solche Distanzierung sprechen würden.

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Ein Beitrag der Juso-Hochschulgruppe Kassel & Witzenhausen über nette Jungs und Böhse Onkelz

Zugegeben, ich gehöre zu den Menschen, die zunächst das Fazit eines Artikels oder das Ende eines Buches lesen, bevor sie sich der ganzen Geschichtze widmen. Ich war so schon geneigt, dem Artikel Nette Jungs oder Böhse Onkelz? aus dem Jahr 2006 (Zugriff am 10.11.2010 – alle unten aufgeführten Zitate beziehen sich auf diesem Zugriff) auf dem Seiten der der Juso-Hochschulgruppe an der Uni Kassel meine Sympathie auszusprechen. Aber eigentlich hätte ich es besser wissen müssen…

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Das Mensurenschlagen

Es mag für den einen oder anderen ziemlich bescheuert aussehen: Da stehen sich zwei junge Männer, halb verkleidet, gegenüber. Eine Hand ist auf dem Rücken, die andere über dem Kopf und hält einen Degen. Nach einem Kommando lassen die beiden Paukanten die Schläger im Ryhtmus und aus dem Handgelenk heraus nach unten fallen – auf den Kopf seines Gegenüber. Der wiederum wehrt diese Hiebe ab und versucht selbst Treffer auf dem Kopf des Gegners zu landen. In den allermeisten Fällen geht das gut, nur gelegentlich trifft die scharfe Klinge tatsächlich und es fließt Blut.

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