AStA FU Berlin: Wenn einem gezeigt wird, dass man recht hat…

Ein Schelm der Böses am Marketing-Himmel denkt: Ein „couragierter Antifaschist“ wird Ende Oktober seiner eigenen Feier verwiesen, beinahe zeitgleich erscheint dieses Pamphlet des hiesigen AStAs der FU Berlin: „Gute Nacht, Burschenpracht“1.

Ich bedanke mich natürlich für die Werbung auf Seite 2 – und auch gleich für die Bestätigung dessen, was da von mir zitiert steht. Noch nicht einmal einen kompletten Absatz im ersten Beitrag brauchte es, bis ich mich bestätigt fand:

„Nicht jede Studentenverbindung ist eine Burschenschaft, aber jede Burschenschaft eine Studentenverbindung.“
aus dem Artikel „STUDENTISCHE VERBINDUNGEN – WHAT THE F*CK?“, S. 4f.

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Der AStA Braunschweig klärt auf… oder tut zumindest so

Zu Beginn von Sommer- und Wintersemester öffnen Studentenverbindungen oftmals ihre Häuser, um auf Erstsemester-Partys einerseits neue Mitglieder zu keilen, andererseits natürlich auch, um sich zu präsentieren. Diese Partys sind in aller Regel gut besucht, die Stimmung recht locker. Wer vielleicht einen unverbindlichen Einblick in das Farbenstudententum erhaschen will, ist mit einem Besuch gut beraten.

Ein wenig erschrocken habe ich mich allerdings vorhin, als ich auf den Seiten eines Braunschweiger AStAs lesen musste, dass auf einer solchen Party eine Frau geschlagen worden sei:

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Ein Grüner aus Niedersachsen versucht sich in Szene zu setzen

Nach dem Burschentag in Eisenach und den Umständen um die Saarbrückener B! G. haben nun einige Klein-Politiker offenbar erkannt, dass sich das Thema durchaus medienwirksam ausschlachten lässt. Immer wieder tauchen bislang weitläufig unbekannte Hinterbänkler in den Medien auf, um sich des Themas Burschenschaften öffentlich anzunehmen. Heute ist es der grüne Landtagsabgeordnete Helge Limburg aus Niedersachsen, der sich mit einer Kleinen Anfrage an seine Landesregierung versucht, ins Gerede zu bringen. Zugegeben, ein wenig hat er das auch geschafft, sonst hätte ich mich nicht dazu entschieden, genau das zu kommentieren.

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Stellungnahme der B! Germania zum Kölner Couleurfrühstück

In bester Erinnerung dürfte so mancher noch das Couleurfrühstück haben, welches die Kölner Burschenschaft Germania am 20. April 2011 veranstaltet hat. Bei politisch vor allem links-orientierten Hochschulgruppen war die Empörung groß, dass ausgerechnet eine Burschenschaft und ausgerechnet an diesem Datum zu einer Veranstaltung einläd. Das Bild der Rechtslastigkeit konnte auf diese Weise wunderbar konstruiert werden.

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Der Burschentag in Eisenach und die künftige Positionierung der DB

Der vergangene Burschentag der Deutschen Burschenschaft wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Der Artikel von SpiegelOnline, der die Diskussion um eine Art „Ariernachweis“ für DB-Bünde aufgeworfen hat, wurde zwischenzeitlich über 21.600 mal auf Facebook geteilt. Und immernoch wird er hier und da getwittert oder anderweitig verbreitet. Auch wenn die entsprechenden Anträge auf dem Burschentag zurück gezogen und weitaus liberalere Beschlüsse gefasst wurden, reisst die Diskussion hierüber nur langsam ab bzw. wird künstlich am Leben erhalten.

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Der Deutschen Burschenschaft den Spiegel vorgehalten

Gestern war einer der Tage, an dem sich von einem Moment zum anderen vieles Grundsätzliches ändert. SpiegelOnline hat gestern getitelt, dass Burschenschafter über „Ariernachweise“ streiten. Die Reaktionen auf diesen Artikel glichen förmlich einem Tsunami, der die Verbindungsszene überrollt hat. Vor allem stößt ein internes Gutachten der Deutschen Burschenschaft (DB) auf, nach welchem ein Bewerber für eine DB-Bund Kriterien erfüllen soll, die tatsächlich stark an die Regelungen Ariernachweise der Nationalsozialisten erinnern.

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Gewalt gegen Korporationen 2010 (Links)

Nachdem auf dieser Seite immer wieder die CDA-Statistik „Gewalt gegen Korporationen“ für das Jahr 2010 gesucht wird:

Die Pressemitteilung des CDA dazu findet sich hier:
http://www.akademikerverbaende.de/files/110128_pm_cda_gewalt_gegen_korporationen.pdf

Die detailierte Statistik kann über akadpress bezogen werden:
http://versand.akadpress.de/produktinformation.html?products_id=570&osCsid=fffa159c8849d34f30f72a7737d6f06d

Die Nachwehen des Bismarck-Kommers

Wir haben in Deutschland zurecht eine Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Beide sind mitunter die wichtigsten Güter eines freien Landes und einer Staatsform, die sich auch nur im Entferntesten demokratisch nennen will. Auf der anderen Seite frage ich mich aber, warum Menschen auf die Straßen gehen und demonstrieren, wenn sie vom eigentlich kritisierten Gegenstand offensichtlich keine Ahnung haben.

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Perfides zur Rechtsstaatlichkeit

Am 07. März begann der Prozess wegen der Sachbeschädigung der Burschenschaft Germania Stuttgart vor rund einem Jahr. Drei linke „AktivistInnen“ werden beschuldigt, dieses Verbrechen begangen zu haben und müssen sich daher vor Gericht verantworten. Die Parole „Frauenkampf ist Klassenkampf“ sollen die drei Beschuldigten an das Haus gesprüht haben.

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Gewalt gegen Korporationen und der Versuch der Rechtfertigung dafür

Ende Januar hat der Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA) eine statistische Erhebung zur Gewalt gegen Verbindungen im Jahr 2010 veröffentlicht. Rund 120 Straftaten gegen Korporationen in Deutschland und Österreich wurden en Detail beschrieben und aufgeführt. Die Straftatbestände reichten von Sachbeschädigungen über Brandanschläge bis hin zu körperlicher Gewalt. Zu den Urhebern heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung:

„Die meisten Straftaten wurden von Linksextremisten bzw.  selbsternannten „Antifaschisten“ verübt. Oftmals gab es Bekennerschriften der Täter im Internet. Der Bundestagsabgeordnete Uhl verurteilt die Gewalt gegen Studentenverbindungen scharf: „Sollte sich herausstellen, dass es sich dabei um eine gezielte Kampagne der linken ‚Antifa‘ handelt, dann muss dagegen vorgegangen werden.“
(Quelle: http://www.akademikerverbaende.de/files/110128_pm_cda_gewalt_gegen_korporationen.pdf; Zugriff am 23.02.2011)

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