Von Papiertigern und Scherben: Die DB regt sich!

Wenn wir Indymedia nur nicht hätten, dann wüssten wir heute vielleicht gar nicht, dass sich im Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB) derzeit eine Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) formt. Diese ist offenbar eine Reaktion auf den medial desaströs verlaufenen Eisenacher Burschentag vom Frühjahr diesen Jahres. Indymedia belächelt das Vorhaben als „PapiertigerInitiative“ – wenn die Damen und Herren meinen…!

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Die Erlanger Seifenoper geht weiter

Zwischenzeitlich weiß man wirklich nicht mehr, ob man über die Vorgängen um einen Link auf den Seiten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (FAU) lachen oder weinen soll. Was hier die Organisation LUKS allerdings losgetreten und was sie daraus gemacht hat, müsste aber in der Zwischenzeit selbst ihnen peinlich sein. Vielleicht ist man auch nur froh darüber, dass man öffentliche Aufmerksamkeit hat erhaschen können, auch wenn der Hintergrund so schlecht ist, wie die die Story billigste Dailysoap im deutschen Fernsehen.

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Greifswalder Sorgentelefon: Ausstiegswillige Mormonen sollen nicht beraten werden!

Vor Kurzem wurde ja bekannt, dass man auch in Greifswald über ein Aussteiger-/ Sorgentelefon nach Göttinger Vorbild nachdenken würde. Die entsprechende a.o. Sitzung des Studierendenparlaments u.a. zu diesem Thema fand dieser Tage statt. Der webmoritz dokumentiert diese Sitzungen regelmäßig via Live-Ticker. Die Diskussion um eben dieses Telefonangebot möchte ich an dieser Stelle nicht vorenthalten.

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Göttinger Spiegel-Geschichten

Dass Der Spiegel, inbesondere seine Online-Ausgabe (SpOn), nicht gerade zu den größten Verbindungsfreunden gehört, das ist bekannt. Eigentlich sollte man auch glauben, dass man derzeit nicht gerade den thematischen Tod zu sterben fürchten müsste, jedoch hat man genau dieses Gefühl, wenn man sich den Artikel „Hotline für Studentenverbindungen – Erzähl mir deine Sorgen, Bursche“ liest, den offenbar ein Praktikant ins Netz gestellt hat.

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Ein Grüner aus Niedersachsen versucht sich in Szene zu setzen

Nach dem Burschentag in Eisenach und den Umständen um die Saarbrückener B! G. haben nun einige Klein-Politiker offenbar erkannt, dass sich das Thema durchaus medienwirksam ausschlachten lässt. Immer wieder tauchen bislang weitläufig unbekannte Hinterbänkler in den Medien auf, um sich des Themas Burschenschaften öffentlich anzunehmen. Heute ist es der grüne Landtagsabgeordnete Helge Limburg aus Niedersachsen, der sich mit einer Kleinen Anfrage an seine Landesregierung versucht, ins Gerede zu bringen. Zugegeben, ein wenig hat er das auch geschafft, sonst hätte ich mich nicht dazu entschieden, genau das zu kommentieren.

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Ziviler Ungehorsam – von pauschalen Vorurteilen und pauschalen Rechtfertigungen

Dass einem das Wort gerne im Mund verdreht wird, das ist man als Korporierter ja irgendwie gewohnt. Dass sich aber nun die Kritiker selbst ihre Aussagen so zurechtlegen, wie sie es gerade brauchen, ist zwar auch nicht neu, aber zumindest ungewöhnlich – insbesondere dann, wenn es sich dabei um Bundestagsabgeordnete handelt.

Nicole Gohlke, ihres Zeichens Mitglied der Bundestagsfraktion DIE LINKE und Mitverfasserin einer kleinen Anfrage mit dem Titel „Rassismus und rechtsextreme Tendenzen in der Deutschen Burschenschaft„, kommentiert die Antwort der Bundesregierung eben darauf – und verzettelt sich dabei.

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Die DB und seine BG – wie deutscher Journalismus eine wichtige Debatte in den Dreck zieht

In den vergangenen Wochen wurden immer wieder ‚brisante‘ Dokumente der Deutschen Burschenschaft (DB) auf den Seiten des Spiegels und bei Indymedia veröffentlicht. Nach Auffassung der „Burschi-Leaker“ gelten diese u.a. als Beweis für langwierige umfassende rechtsextremistische Umtriebe in den Reihen des Dachverbands. Darüber hinaus werden die Sorgen um schwindende Mitgliederzahlen publik, was die DB angeblich in starke Bedrängnis brächte. Wenn man den mehr und weniger professionellen Journalisten und selbst ernannten Verbindungsexperten Glauben schenken mag, dann wären die Zustände schon so weit gediehen, dass die DB – und eigentlich das gesamte Verbindungswesen – kurz vor der Selbstauflösung stünde.

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a.i.d.a. – In Serie gegen das Verbindungswesen

Am 16. Juli feiert die Burschenschaftliche Gemeinschaft (BG) ihr 50-jähriges Bestehen in München. Die BG gilt als das ‚Rechtsaußen‘ deutscher und österreichscher Studentenverbindungen. Die meisten ihrer Mitgliedsbünde gehören auch der Deutschen Burschenschaft (DB) an. Für die antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (a.i.d.a) ist das Anlass, nicht nur gegen die BG, sondern gegen das gesamte Verbindungswesen zu wettern. So widmet diese Organisation eine ganze Artikelserie der ‚Aufklärung‘ über die Verbindungsszene. Dabei feuert man allerdings gerne auch einmal am Thema vorbei.

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Der Burschentag in Eisenach und die künftige Positionierung der DB

Der vergangene Burschentag der Deutschen Burschenschaft wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Der Artikel von SpiegelOnline, der die Diskussion um eine Art „Ariernachweis“ für DB-Bünde aufgeworfen hat, wurde zwischenzeitlich über 21.600 mal auf Facebook geteilt. Und immernoch wird er hier und da getwittert oder anderweitig verbreitet. Auch wenn die entsprechenden Anträge auf dem Burschentag zurück gezogen und weitaus liberalere Beschlüsse gefasst wurden, reisst die Diskussion hierüber nur langsam ab bzw. wird künstlich am Leben erhalten.

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(ruhrbarone.de) Der Korporierte Arnd Reinhardt im Interview: Ich war fassungslos und geschockt!

Der Farbenbruder Arnd Reinhardt erzählt im Interview mit www.ruhrbarone.de über seine Aktivitäten in zwei Studentenverbindundungen und seine Ansichten rund um den Eisenacher Burschentag 2011:

http://www.ruhrbarone.de/burschenschaften-ich-war-fassungslos-und-geschockt