AStA FU Berlin: Wenn einem gezeigt wird, dass man recht hat…

Ein Schelm der Böses am Marketing-Himmel denkt: Ein „couragierter Antifaschist“ wird Ende Oktober seiner eigenen Feier verwiesen, beinahe zeitgleich erscheint dieses Pamphlet des hiesigen AStAs der FU Berlin: „Gute Nacht, Burschenpracht“1.

Ich bedanke mich natürlich für die Werbung auf Seite 2 – und auch gleich für die Bestätigung dessen, was da von mir zitiert steht. Noch nicht einmal einen kompletten Absatz im ersten Beitrag brauchte es, bis ich mich bestätigt fand:

„Nicht jede Studentenverbindung ist eine Burschenschaft, aber jede Burschenschaft eine Studentenverbindung.“
aus dem Artikel „STUDENTISCHE VERBINDUNGEN – WHAT THE F*CK?“, S. 4f.

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Dresden lud zum Tanz… gleich mehrfach!

Akademikerbälle, organisiert durch Studentenverbindungen, haben den Hang, massive Proteste anzuziehen. Wien scheint im Januar – wenn man den Fotos glauben darf, die in den Medien kursieren – um die Hofburg herum einem kleinen Kriegsschauplatz zu gleichen. Das Aufgebot verbindungsfeindlicher Demonstranten ist jedes Jahr aufs Neue sehr groß… und immer hat man irgendwie das Gefühl, die Damen und Herren hätten nicht so recht verstanden, wogegen sie überhaupt demonstrieren. Vielleicht interessiert es sie aber auch nicht so wirklich.

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Von Papiertigern und Scherben: Die DB regt sich!

Wenn wir Indymedia nur nicht hätten, dann wüssten wir heute vielleicht gar nicht, dass sich im Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB) derzeit eine Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) formt. Diese ist offenbar eine Reaktion auf den medial desaströs verlaufenen Eisenacher Burschentag vom Frühjahr diesen Jahres. Indymedia belächelt das Vorhaben als „PapiertigerInitiative“ – wenn die Damen und Herren meinen…!

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Selbstbestimmung der Frau? Beim AStA der Uni Hannover recht fraglich!

Zu Beginn des Wintersemesters war es ja „in“ gegen Zimmerangebote von Studentenverbindungen zu wettern. Zwei solche Aktionen aus Hannover und Halle habe ich in den letzten Tagen auch hier bedacht. Selbst der TAZ ging die neuerliche Hetze offenbar zu weit und versuchte sich an einer anderen kritischen Perspektive. Sie untersuchte im Artikel Kein Bett bei den Burschen das

Zivilisierungspotenzial rein wohnungssuchender Studenten[, die] einfach ein billiges Zimmer [suchen].
(Quelle: http://taz.de/Warnung-an-Studienanfaenger/!81467/, Zugriff am 17.11.2011)

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Die Erlanger Seifenoper geht weiter

Zwischenzeitlich weiß man wirklich nicht mehr, ob man über die Vorgängen um einen Link auf den Seiten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (FAU) lachen oder weinen soll. Was hier die Organisation LUKS allerdings losgetreten und was sie daraus gemacht hat, müsste aber in der Zwischenzeit selbst ihnen peinlich sein. Vielleicht ist man auch nur froh darüber, dass man öffentliche Aufmerksamkeit hat erhaschen können, auch wenn der Hintergrund so schlecht ist, wie die die Story billigste Dailysoap im deutschen Fernsehen.

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Greifswalder Sorgentelefon: Ausstiegswillige Mormonen sollen nicht beraten werden!

Vor Kurzem wurde ja bekannt, dass man auch in Greifswald über ein Aussteiger-/ Sorgentelefon nach Göttinger Vorbild nachdenken würde. Die entsprechende a.o. Sitzung des Studierendenparlaments u.a. zu diesem Thema fand dieser Tage statt. Der webmoritz dokumentiert diese Sitzungen regelmäßig via Live-Ticker. Die Diskussion um eben dieses Telefonangebot möchte ich an dieser Stelle nicht vorenthalten.

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Der AStA Braunschweig klärt auf… oder tut zumindest so

Zu Beginn von Sommer- und Wintersemester öffnen Studentenverbindungen oftmals ihre Häuser, um auf Erstsemester-Partys einerseits neue Mitglieder zu keilen, andererseits natürlich auch, um sich zu präsentieren. Diese Partys sind in aller Regel gut besucht, die Stimmung recht locker. Wer vielleicht einen unverbindlichen Einblick in das Farbenstudententum erhaschen will, ist mit einem Besuch gut beraten.

Ein wenig erschrocken habe ich mich allerdings vorhin, als ich auf den Seiten eines Braunschweiger AStAs lesen musste, dass auf einer solchen Party eine Frau geschlagen worden sei:

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Göttinger Spiegel-Geschichten

Dass Der Spiegel, inbesondere seine Online-Ausgabe (SpOn), nicht gerade zu den größten Verbindungsfreunden gehört, das ist bekannt. Eigentlich sollte man auch glauben, dass man derzeit nicht gerade den thematischen Tod zu sterben fürchten müsste, jedoch hat man genau dieses Gefühl, wenn man sich den Artikel „Hotline für Studentenverbindungen – Erzähl mir deine Sorgen, Bursche“ liest, den offenbar ein Praktikant ins Netz gestellt hat.

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Ein Grüner aus Niedersachsen versucht sich in Szene zu setzen

Nach dem Burschentag in Eisenach und den Umständen um die Saarbrückener B! G. haben nun einige Klein-Politiker offenbar erkannt, dass sich das Thema durchaus medienwirksam ausschlachten lässt. Immer wieder tauchen bislang weitläufig unbekannte Hinterbänkler in den Medien auf, um sich des Themas Burschenschaften öffentlich anzunehmen. Heute ist es der grüne Landtagsabgeordnete Helge Limburg aus Niedersachsen, der sich mit einer Kleinen Anfrage an seine Landesregierung versucht, ins Gerede zu bringen. Zugegeben, ein wenig hat er das auch geschafft, sonst hätte ich mich nicht dazu entschieden, genau das zu kommentieren.

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Ziviler Ungehorsam – von pauschalen Vorurteilen und pauschalen Rechtfertigungen

Dass einem das Wort gerne im Mund verdreht wird, das ist man als Korporierter ja irgendwie gewohnt. Dass sich aber nun die Kritiker selbst ihre Aussagen so zurechtlegen, wie sie es gerade brauchen, ist zwar auch nicht neu, aber zumindest ungewöhnlich – insbesondere dann, wenn es sich dabei um Bundestagsabgeordnete handelt.

Nicole Gohlke, ihres Zeichens Mitglied der Bundestagsfraktion DIE LINKE und Mitverfasserin einer kleinen Anfrage mit dem Titel „Rassismus und rechtsextreme Tendenzen in der Deutschen Burschenschaft„, kommentiert die Antwort der Bundesregierung eben darauf – und verzettelt sich dabei.

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