FelS Berlin: Von Propaganda-Vorwürfen und mangelndem Sprachgefühl

Der burschireader-Twitterfeed wurde von der Berliner Gruppe FelS geblockt. Die Gruppe schrieb ihrerseits bei Twitter:

Burschenschafts-Propaganda nervt – block @burschireader #Uni #Antifa
(Quelle: http://twitter.com/#!/FelSBerlin, Zugriff am 17.12.2010)

Im Grunde genommen wäre mir das egal, doch zeigt dies, welche Aussagekraft wenige Worte haben können – insbesondere dann, wenn sie in einem falschen Kontext gebraucht werden. Es ist erschreckend, mit welcher Leichtigkeit man Worte wie „Propaganda“ nutzt und damit einen völlig falschen Umstand versucht zu suggerieren. Ob dabei Absicht oder einfach nur mangelndes Sprachgefühl zugrunde liegen, sei dahingestellt.

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UFOs an der Uni Köln: Wie von einem anderen Stern

An der Uni Köln scheinen sich ja so manche obskure Gestalten herumzutreiben, die ich recht krudes Bild des Verbindungswesens verbreiten. Neulich hatte ich ja schon die Zielsetzungen von Campus.Grün unter die Lupe genommen. Während man dort allerdings zumindest die dümmlichsten der herrschenden Klischee-Vorstellungen über das Verbindungswesen beiseite gelassen hat, scheint bei den UFOs die Zeit irgendwo vor 40 Jahren stehen geblieben zu sein. Nicht einmal die antiquiertesten Vorurteile hat man dort einer Prüfung unterzogen.

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„Ein alter Hut“, Teil 1 – Ein neuer Burschireader der StuRas Dresden

Auf 72 Seiten und einer Auflage von 750 Stück beschreiben die StuRas der TU und der HTW Dresden das örtliche Verbindungswesen: Ein alter Hut – Kritik studentischer Verbindungen in Dresden. Der Burschi-Reader erstreckt sich auf zwei Teile: Eine allgemeine Darstellung des Verbindungswesens gefolgt von  einer detaillierten Betrachtung der einzelnen Bünde in Dresden. Ich muss gestehen, dass der Burschi-Reader selbst für den erfahrenen Verbindungsstudenten eines an Information bereit, allerdings nur dann, wenn man wirklich zwischen den Zeilen lesen kann.

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Wahlkampf der Grünen Hochschulgruppe Köln

An der Kölner Universität stehen Hochschulwahlen an. Zwischen dem 13. und dem 17. Dezember wird dort das Studierendenparlament gewählt, welches dann widerum den AStA bestimmt. Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) hat sich auch das Thema Burschenschaften auf die Fahnen geschrieben. Auch dort zeigt man sich paranoid verfolgt von menschenfeindlichen Burschenschaftern. Allerdings habe ich das Gefühl, dass man auch dort den Unterschied zwischen Studentenverbindung und Burschenschaft noch nicht allzu deutlich verstanden hat.

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Das Studierendenparlament der TU Darmstadt und seine Resolution zur Auflösung des Verbindungswesens

Der Akademikertag 2010 im Rhein-Main-Gebiet ist zwar schon seit über einem Monat vorüber, doch zieht er immernoch Kreise. So nahm sich vergangene Woche das Studierendenparlament der TU Darmstadt dieser Veranstaltung an und hat eine Resolution zur Auflösung des Verbindungswesens verabschiedet.

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Ein Beitrag der Juso-Hochschulgruppe Kassel & Witzenhausen über nette Jungs und Böhse Onkelz

Zugegeben, ich gehöre zu den Menschen, die zunächst das Fazit eines Artikels oder das Ende eines Buches lesen, bevor sie sich der ganzen Geschichtze widmen. Ich war so schon geneigt, dem Artikel Nette Jungs oder Böhse Onkelz? aus dem Jahr 2006 (Zugriff am 10.11.2010 – alle unten aufgeführten Zitate beziehen sich auf diesem Zugriff) auf dem Seiten der der Juso-Hochschulgruppe an der Uni Kassel meine Sympathie auszusprechen. Aber eigentlich hätte ich es besser wissen müssen…

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Der ‚Spiegel‘ über den Zuwachs an Damenbünden

Der Spiegel schreibt am 18.10.2010 über den Zuwachs der Damen im Verbindungswesen („Haben wir Dich zur Spießerin erzogen?„) und zeigt auf, dass Damenbünde durchaus im Kommen sind. Zwar ist der Artikel in Teilen wirklich nicht gut recherchiert, doch lese ich hieraus, dass die Festigung der Damenverbindungen durchaus positiv aufgenommen wird.

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Das Mensurenschlagen

Es mag für den einen oder anderen ziemlich bescheuert aussehen: Da stehen sich zwei junge Männer, halb verkleidet, gegenüber. Eine Hand ist auf dem Rücken, die andere über dem Kopf und hält einen Degen. Nach einem Kommando lassen die beiden Paukanten die Schläger im Ryhtmus und aus dem Handgelenk heraus nach unten fallen – auf den Kopf seines Gegenüber. Der wiederum wehrt diese Hiebe ab und versucht selbst Treffer auf dem Kopf des Gegners zu landen. In den allermeisten Fällen geht das gut, nur gelegentlich trifft die scharfe Klinge tatsächlich und es fließt Blut.

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Ehre, Freiheit und Vaterland – Das revolutionäre Motto in die Gegenwart transferiert

Ehre, Freiheit, Vaterland – das waren die hohen Ziele, die sich die Urburschenschaft 1815 auf die Fahnen geschrieben hatte. Es waren die Forderungen, die die damalige Studentenschaft für ihre deutsche Heimat hatte. Bis zu 50% der damaligen Studierenden, so wird geschätzt, haben sich freiwillig zum Kriegsdienst für die Befreiungskriege gegen die Armeen Napoleons gemeldet, um vor allem für diese Werte einzustehen.

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