Aufruf zum Protest geben den Pfingskongress 2011 – aber zackig!

Man kommt mit dem Schreiben ja kaum nach. Die Gegner des Pfingstkongresses bzw. des Farbenstudententums zeigen sich sehr aktiv in diesem Jahr virtuell ungewöhnlich aktiv. Gleich zwei neue Texte hat man auf der Anti-CC-Seite online gestellt. Einerseits den Aufruf für den Protest gegen den Pfingskongress 2011, andererseits ein Aufruf, den Aufruf zu lesen. Eines nach dem anderen.

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Die GHG Köln möchte ein Burschi-Frühstück verhindern.

Schon während des Wahlkampfs zur aktuellen Studierendenvertretung fiel mir die Grüne Hochschulgruppe Köln (GHG) dahingehend auf, als dass diese einen Burschireader ankündigte – basierend auf den klischeehaften Vorurteilen, die leider viel zu weit verbreitet sind. Die Ankündigung ist zwischenzeitlich von der Webseite der GHG verschwunden, doch einen besseren hat man sich offenbar nicht belehren lassen.

Am Mittwoch, den 20.04.2011 möchte die Burschenschaft Gemania scheinbar ein Frühstück in der Kölner Universität veranstalten. Selbiges möchte die GHG allerdings verhindern. Warum, das scheint fraglich.

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LukS Erlangen – Die Universitätsleitung antwortet doch

Sehr zu meinem Erstaunen durfte ich heute lesen, dass Herr Professor Grüske, seines Zeichen Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), doch auf den offenen Brief geantwortet hat, den die Initiative Linke und kritische StudentInnen (LukS) Anfang dieses Jahres an ihn gerichtet hat (siehe Offener Brief von “LukS” an die FAU Erlangen-Nürnberg). Die Reaktion der Universitätsleitung war allerdings nicht diejenige, die sich die LukS-Initiative erhofft hatte.

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Winfried Kretschmann: ein grüner Wahlgewinner mit Überraschungen

Zugegeben habe ich den vergangenen Landtagswahlkampf im Baden-Württemberg nur am Rande mitverfolgt. Es sei mir verziehen, schließlich lebe ich in Franken. Ohnehin war dieser durch Stuttgart21 und Japan eher thematisch als personell geprägt. Das Endergebnis kam nicht unerwartet, aber überrascht hat es viele trotzdem. Die Vita des grünen Wahlgewinners Winfried Kretschmann habe ich mir erst nach der Wahl angesehen und war erstaunt: Der Mann war Farbenstudent. Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung Carolingia zu Hohenheim.

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Da weiß jemand mehr über mich als ich selbst

Heute Morgen war ich richtig überrascht: Dieser Blog – und insbesondere die Berichte über den vergangenen Bismarck-Kommerses – sind wohl auch bei Frauke Meier, einer Autorin bei Indymedia aufgeschlagen. In  Ihrem Artikel [Bielefeld] Nachwehen des Bismarck-Kommers (Plagiat? :-)) äußert sie sich über den Burschireader und mich als Person. Interessant dabei ist, dass sie hier offenbar mehr über meine Person weiß, als dass es meine Vita hergibt.

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„Als ein Bund für Deutschlands Einheit“ (Interpretation)

Ein Verfolger aus der Twittergemeinde, der scheinbar auch eher zum linken politischen Spektrum gehört, zog kürzlich diesen Blog ins Lächerliche. In wenig geistreichen Beiträgen reduziert der Twitterer Pantoffelpunk das Verbindungswesen auf den Inhalt eines vertonten Gedichts, welches vom Farbenbruder Jürgen Borgwardt während der 1980er Jahre verfasst wurde. (Twitter-Konversation Pantoffelpunkt-Burschireader)

‚Pantoffelpunk‘ fand dieses vertonte Gedicht „Als ein Bund für Deutschlands Einheit“ auf der Seite des Bierprügel.com, welche ich in der Linkliste verknüpft habe. Er unterstellt darin nationalistisches Gedankengut. Ich frage mich, ob der Twitterer den Text nicht gelesen oder einfach nur nicht verstanden hat. Ich versuche mich daher an einer ganz persönlichen Interpretation – so zunächst anhand der einzelnen Strophen, später als Fazit zu dem Gesamttext.

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Das Lebensbundprinzip – Grundlage des Farbenstudententums

Das Lebensbundprinzip eint in aller Regel das ansonsten sehr vielfältige Verbindungswesen. Es ist üblich, der Verbindung, deren Band man überstreift, bis in den Tod treu zu bleiben. Was wie aus den Statuten einer okkulten Sekte klingt, ist eine der gemeinsamen Grundlagen des Farbenstudententums.

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Der Burschireader auf Twitter und das Toleranzprinzip

Gestern Abend war ich tatsächlich etwas erstaunt. Als ich mir gestern Abend die Besuchsstatistiken zu diesem Blog angesehen habe, durfte ich feststellen, dass diese gewaltig angezogen haben. Verwunderlich war das dahingehend, als dass ich gestern gar keinen Artikel veröffentlicht hatte und die Gründe für diese Besuchermehrung woanders liegen mussten.

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Vom „Netzwerk Studentenverbindungen“ – von Seilschaften und Möglichkeiten

Ziehen wir um, bitten wir in aller Regel ein oder zwei Freunde um Hilfe oder leihen uns bei dem Onkel des besten Freundes einen Transporter aus. Bei einem juristischen Problem fragen wir zunächst vollkommen unverbindlich bei einem bekannten Rechtsanwalt. Sobald wir uns für einen neuen Job in einer anderen Firma bewerben, überlegen wir uns, ob man da nicht jemanden kennt, der ein gutes Wort einlegen könnte. Und bei Hausbauten oder Renovierungen gehen wir zunächst einmal im Geiste das persönliche Adressbuch durch, um zu sehen, welche Materialien oder Dienstleistungen wir günstiger oder gar kostenlos in Anspruch nehmen könnten. Oder anderes gesagt: spätestens immer dann, wenn außergewöhnliche Anforderungen auf uns zukommen, versuchen wir, unser Netzwerk zu nutzen, um uns diesen oder jenen Vorteil zu verschaffen.

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Offener Brief von „LukS“ an die FAU Erlangen-Nürnberg

Eine Gruppe, die sich Linke und kritische StudentInnen (LukS) nennt, fordert in einem offenen Brief den Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske) auf, auf Distanz zu den örtlichen Studentenverbindungen zu gehen. Bereits in der Einleitung der der Webseite „Offener Brief an die FAU Erlangen Nürnberg zu studentischen Verbindungen“ werden allerhand Problemstellungen hinsichtlich des Verbindungswesens angekündigt, die für eine solche Distanzierung sprechen würden.

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