Die Dönermorde, bzw. deren Begleitumstände, müssen ja derzeit für einigen politischen Aktionismus herhalten. Diese zu bewerten ist prinzipiell nicht Aufgabe und Zweck dieses Blogs. Jedoch, und genau das ist wiederrum Gegenstand dieser Webseite, wird die Diskussion seit einigen Tagen auch als Argument für die Kritik am Verbindungswesen herangezogen. Hier kommen schon sehr seltsame Argumentationslinien zustande. So versucht [...]
In Coburg stellt man sich langsam wieder auf einen Normalzustand ein. Der diesjährige Pringstkongress – der 143. seiner Art! – ist vorbei. Hotelzimmer und Übernachtungsmöglichkeiten werden geräumt, Biertischgarnituren abgebaut und die Straßen aufgeräumt. Einige tausend Korporierte und rund 350 Kongressgegner verlassen die oberfränkische Stadt.
Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat der Coburger Convent (CC) gestern gegen die Politisierung des Pfingstkongresses protestiert und sich klar von extremistischen Auswüchen jeglicher Couleur distanziert. Der CC forderte die extremistischen Kräfte von links und rechts auf, dem kommenden Pfingstkongress fernzubleiben. Ein Antwort dazu kam postwendend.
Nicht einmal mehr zwei Wochen sind es zum 143. Pfingstkongress des Coburger Convents (CC). Langsam wird man sich auf dieses Wochenende vorbereiten: Anzüge werden zur Reinigung gebracht, Hotelbuchungen nochmals überprüft, Verabredungen mit Freunden anderer Bünde ausgemacht. Aber auch auf der Seite der Verbindungsgegner formiert man sich – oder versucht das zumindest.
“Blick über den Tellerrand” – die Überschrift gab mir bei der Morgenlektüre zu den aktuellen Internet-Berichten und -Artikeln über das Verbindungswesen tatsächlich ein wenig Hoffnung auf einen ausgeglichenen Aufsatz. Der Artikel ist wohl einer der ersten Vorläufer zum diesjährig anstehenden Pfingstkongress des Coburger Convents. Die Hoffnung erstarb allerdings bereits nach wenigen Worten.